Home Care Aachen

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Aktuelles

Kategorie: Aus unserem Alltag, Projekte, Überblick 15.12.2014

Stricken für den guten Zweck

Bianka Debye strickt für den guten Zweck

Für Bianka Debey ist das Stricken mehr als nur ein Hobby: Die Bardenbergerin fertigt nicht nur bunte Loops in allen Farben und modischen Variationen an; ihre Einnahmen spendet sie an Home Care und an die Kinderkardiologie des Uniklinikums. Täglich zwischen 20 und 23 Uhr greift Bianka Debey auf dem heimischen Sofa zu Wolle und Nadeln, um einen Schal zu stricken. Und wenn sie ihrer Freizeitbeschäftigung nachgeht, muss der spannende Krimi keinesfalls darunter leiden. Nicht nur, dass Bianka Debey innerhalb von drei Stunden einen kompletten Schal schafft: Sie strickt auch noch „blind“ und kann gleichzeitig einem Film folgen.

Mit viel Leid in Kontakt gekommen

Wie ist das Engagement für Home Care und die Kinderkardiologie eigentlich entstanden? Bianka Debey arbeitet derzeit im Callcenter des Aachener Uniklinikums. Davor war sie in gleicher Funktion im Tumorzentrum tätig, wo sie – nach eigener Aussage – mit viel Leid in Kontakt gekommen ist. Vor allem das Schicksal jüngerer Menschen mit Kindern habe Bianka Debey sehr betroffen gemacht. Um die seelische Belastung besser verarbeiten zu können – vor allem, wenn der Kontakt zu den Patienten persönlicher wurde – hat die Mitarbeiterin des Klinikums im Jahr 2010 mit dem Stricken angefangen und sehr schnell auch den Kontakt zu Home Care geknüpft.

Modisch auf der Höhe der Zeit

Damit den Kunden etwas geboten wird, müssen die Schals und Loops modisch auf der Höhe der Zeit sein. Von daher gibt es aktuelle Farben und Strukturen und natürlich kratzfreie Wolle. Bei den vielen Basaren, auf denen Bianka Debey ihre Schals anbietet, stehen mehr als 100 Modelle zur Auswahl. Auch ein „Auftrags-Schal“ für die gute Sache ist hin und wieder mal möglich; aber am liebsten gestaltet sie ihre Schmuckstücke frei.

Kategorie: Aus unserem Alltag, Projekte, Überblick 10.12.2014

Ford-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich

Ford-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich

Auf dem Außengelände des noch im Bau befindlichen Hospizes am Iterbach haben  31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ford Forschungszentrums Aachen zu Schaufel und Harke gegriffen und sich in einer außergewöhnlichen Aktion für die Umgestaltung des Geländes stark gemacht. Bei Ford haben unternehmerische Verantwortung und der Einsatz für das Gemeinwohl bereits eine lange Tradition. Das Unternehmen möchte einen Beitrag dazu leisten, die Welt ein Stück besser zu machen und fördert daher das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Ford „Global Week of Caring“ war der perfekte Zeitpunkt, um dieses Engagement unter Beweis zu stellen. Für diese weltweite Initiative haben mehr als 12.000 Ford-Beschäftigte auf sechs Kontinenten 55.000 Stunden ehrenamtlich für 315 gemeinnützige Projekte aufgewendet.

400 Stunden und 2.550 Euro

Ford-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich

Nachdem im April dieses Jahres der Kontakt zwischen Ford und Home Care zustande kam, war der Einsatzbereich für den Projektantrag im Rahmen der „Global Week of Caring“ schnell gefunden. Der Antrag wurde bewilligt und an insgesamt sieben Tagen waren 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ford, teilweise an jeweils 2 Tagen, gemeinsam mit dem Home Care-Team aktiv. Neben den 400 Arbeitsstunden, die dabei zusammengekommen sind, erhielt Home Care zusätzlich eine Summe in Höhe von 2.550 Euro für Geräte, Material und Verpflegung.

Geschnitten, gemäht, gegraben

Was wurde getan: Der ehemalige Rundweg wurde und wird in Stand gesetzt. Es wurde geschnitten, gemäht, gegraben und gerupft, denn die Außenanlage gilt es vorzeigbar und begehbar zu machen. Für den Verein ist dieses soziale Engagement in Form von Zeitspenden sehr wertvoll und die Freude war besonders groß, weil alle Beteiligten bereits für das Jahr 2015 Interesse bekundet haben, das Projekt mit Zeitspenden weiter zu begleiten.

Kategorie: Aus unserem Alltag, Projekte, Überblick 01.11.2014

Die eingelöste Fußballwette

fussball-wette

Unser Patient hat mehr als 30 Jahre lang in Aachen ein stadtbekanntes Restaurant mit großem Erfolg geführt. Der gebürtige Holländer war in der Region bekannt wie ein bunter Hund. In seinem gastronomischen Betrieb trafen sich Ärzte, Rechtsanwälte und sonstige für Aachen „bedeutende“ Persönlichkeiten. Nach dem Tode seiner Frau hat er das Lokal Anfang der 1990er Jahre aufgegeben.

In der Obhut von Home Care

Der ehemalige Gastronom war für einige Zeit in der Obhut von Home Care. Da sich zu dieser Zeit in Brasilien gerade alles um das runde Leder drehte (Fußball-WM 2014), haben er und Dr. Wieland Haensel – Arzt bei Home Care – beide begeisterte Fußball-Fans – während ihrer Zusammentreffen natürlich viel über die Fußball-WM gesprochen. Da das Endergebnis zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen war – Holland war noch nicht ausgeschieden – haben beide, wie Männer das schon mal tun, eine Wette über das mutmaßliche Endergebnis der WM abgeschlossen. Dr. Haensel war der festen Überzeugung, dass das Endspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden, unserem Angstgegner, ausgetragen würde. Der Patient sah eher die argentinische Mannschaft als Sieger der Fußballweltmeisterschaft 2014.

Wettschulden sind Ehrenschulden

Nun ist es ja bekanntlich alles anders gekommen. Dr. Haensel musste sich geschlagen geben. Die Wette drehte sich um eine Kiste Bier; und da Wettschulden bekanntlich Ehrenschulden sind, musste Dr. Haensel den Gerstensaft liefern. Das Foto zeigt die Einlösung der Wette als Beweis, dass Ehrenmänner natürlich zu ihren Pflichten stehen. Unser Patient hat uns schriftlich die Erlaubnis gegeben, dieses Foto zu veröffentlichen. Am 30. September 2014 ist er an den Folgen seiner schweren Erkrankung verstorben. Bis dahin haben sich die Home Care-Mitarbeiter um sein Wohl gesorgt und ihm eine schöne Zeit bereitet. „Bei all dem Elend, das wir Tag täglich erleben, bedeutet das nicht, dass wir nicht bisweilen auch unseren Spaß haben wollen“, so Dr. Wieland Haensel.