Home Care Aachen

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Aktuelles

Kategorie: Aus unserem Alltag, Projekte, Überblick 05.03.2015

Norbert Theuer sammelt für Home Care Aachen

Norbert-und-Co-001-1Mit Norbert Theuer, Inhaber einer Massage-Praxis in der Schurzelter Straße 571 in Aachen, wächst die Anzahl der Unterstützer, die sich für Home Care Aachen engagieren. Seit Kurzem ist die Spenden-Box in den Praxis-Räumen aufgestellt. Seit 1983 umfasst das Leistungsspektrum der Praxis die Manuelle 19Lymphdrainage und Podologie.

Zusätzliche Angebote

Zusätzlich zu den Leistungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, bietet Home Care auch den Einsatz von Nachtwachen und die psychosoziale Unterstützung (durch unsere Sozialarbeiterin und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin) an. Krankentransporte außer der Reihe bspw. zum Herkunftsort oder zu einer Veranstaltung bei der sich Patient wünscht noch einmal dabei zu sein oder auch Medikamente, die nicht erstattet werden, können Einsatz von Spendengeldern bedeuten. Gerne erfüllt Home Care den Patienten unbürokratisch besondere Wünsche.

„Aus diesem Grund sind wir Norbert Theuer sehr dankbar, dass er uns darin unterstützt, diese Leistungen anbieten zu können“, so Monika Josephs, verantwortlich für den Bereich Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit bei Home Care.

Norbert Theuer unterstützt die Arbeit von Home Care Aachen

In den vergangenen Monaten ist zudem auf dem Gelände der ehemaligen Itertalklinik ein Palliativzentrum entstanden. In dem Gebäude ist neben dem neuen Hospiz auch das ambulante Team von Home Care Aachen in seine neuen Räumlichkeiten gezogen. Die direkte Verbindung zur ambulanten Palliativversorgung bietet daher eine hohe Durchlässigkeit zwischen ambulanter und stationärer Unterstützung.

Kategorie: Aus unserem Alltag, Projekte, Überblick 01.02.2015

Aachener Firmenlauf 2014: Home Care und Hospiz am Iterbach mit dabei

3. Aachener Firmenlauf

Unter dem Namen „Home Care Running Ducks“ gingen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Home Care Aachen e.V. und dem Hospiz am Iterbach beim 3. Aachener Firmenlauf am 2. Oktober 2014 an den Start. Die Strecke von 4,63 Kilometern rund um den Hangeweiher meisterte das Frauen-Team, bestehend aus Ramona Piszczek, Frauke Sabatschus, Ute Welter und Karin Schnurbusch in einer Gesamtzeit von 2:20:35 Minuten. Dies reichte für den 176. Platz in der Gesamtwertung. Mit einer Zeit von 31:11:05 Minuten war Ramona Piszczek die schnellste Läuferin im Team.

Mit Hans Brings und Bernhard Wehbrink kamen die Running Ducks auf eine Gesamtzeit von 2:08:09 Minuten und erreichten damit den 403. Platz. Hier lief Hans Brings die schnellste Zeit mit 29:38:00 Minuten. Am Ende waren sich alle Läuferinnen und Läufer einig, auch im nächsten Jahr beim Firmenlauf wieder dabei zu sein.

Auch in diesem Jahr wieder mit dabei

Mit zwei Teams ging es an den Start

In diesem Jahr findet der Aachener Firmenlauf bereits zum 4. Mal statt. Das – nach Angaben des Veranstalters – größte Lauf-Event in der Euregio ist am Freitag, 2. Oktober geplant. Start und Ziel ist der Kreisverkehr Hermann-Löns-Allee/Aachener-und-Münchener-Allee. Die Initiatoren des Firmenlaufs Daniel Gier und Zoran Stojanovic schauen mit Respekt auf die vergangenen Jahre zurück und blicken optimistisch in die Zukunft: „Die Resonanz auf unsere Organisationsarbeit ist fantastisch“, wird Daniel Gier auf der offiziellen Internetseite des Aachener Firmenlaufs zitiert.

„Unser Anliegen war es, das Thema Laufen für jedermann auf die große Bühne zu bringen. Die Teilnehmer der letzten Jahre waren von der tollen Atmosphäre und der überwältigenden Erfahrung im ‚Team gemeinsam zu Laufen‘ begeistert“. Zoran Stojanovic ergänzt: „Wir als Organisatoren sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst. Der Firmenlauf bringt so viele Menschen zusammen und mobilisiert eine Menge Ressourcen, so dass es uns ein unbedingtes Anliegen ist, für die Region Aachen Mehrwerte auf allen Ebenen zu schaffen.“

Kategorie: Aus unserem Alltag, Projekte, Überblick 15.12.2014

Stricken für den guten Zweck

Bianka Debye strickt für den guten Zweck

Für Bianka Debey ist das Stricken mehr als nur ein Hobby: Die Bardenbergerin fertigt nicht nur bunte Loops in allen Farben und modischen Variationen an; ihre Einnahmen spendet sie an Home Care und an die Kinderkardiologie des Uniklinikums. Täglich zwischen 20 und 23 Uhr greift Bianka Debey auf dem heimischen Sofa zu Wolle und Nadeln, um einen Schal zu stricken. Und wenn sie ihrer Freizeitbeschäftigung nachgeht, muss der spannende Krimi keinesfalls darunter leiden. Nicht nur, dass Bianka Debey innerhalb von drei Stunden einen kompletten Schal schafft: Sie strickt auch noch „blind“ und kann gleichzeitig einem Film folgen.

Mit viel Leid in Kontakt gekommen

Wie ist das Engagement für Home Care und die Kinderkardiologie eigentlich entstanden? Bianka Debey arbeitet derzeit im Callcenter des Aachener Uniklinikums. Davor war sie in gleicher Funktion im Tumorzentrum tätig, wo sie – nach eigener Aussage – mit viel Leid in Kontakt gekommen ist. Vor allem das Schicksal jüngerer Menschen mit Kindern habe Bianka Debey sehr betroffen gemacht. Um die seelische Belastung besser verarbeiten zu können – vor allem, wenn der Kontakt zu den Patienten persönlicher wurde – hat die Mitarbeiterin des Klinikums im Jahr 2010 mit dem Stricken angefangen und sehr schnell auch den Kontakt zu Home Care geknüpft.

Modisch auf der Höhe der Zeit

Damit den Kunden etwas geboten wird, müssen die Schals und Loops modisch auf der Höhe der Zeit sein. Von daher gibt es aktuelle Farben und Strukturen und natürlich kratzfreie Wolle. Bei den vielen Basaren, auf denen Bianka Debey ihre Schals anbietet, stehen mehr als 100 Modelle zur Auswahl. Auch ein „Auftrags-Schal“ für die gute Sache ist hin und wieder mal möglich; aber am liebsten gestaltet sie ihre Schmuckstücke frei.

Kategorie: Aus unserem Alltag, Projekte, Überblick 10.12.2014

Ford-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich

Ford-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich

Auf dem Außengelände des noch im Bau befindlichen Hospizes am Iterbach haben  31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ford Forschungszentrums Aachen zu Schaufel und Harke gegriffen und sich in einer außergewöhnlichen Aktion für die Umgestaltung des Geländes stark gemacht. Bei Ford haben unternehmerische Verantwortung und der Einsatz für das Gemeinwohl bereits eine lange Tradition. Das Unternehmen möchte einen Beitrag dazu leisten, die Welt ein Stück besser zu machen und fördert daher das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Ford „Global Week of Caring“ war der perfekte Zeitpunkt, um dieses Engagement unter Beweis zu stellen. Für diese weltweite Initiative haben mehr als 12.000 Ford-Beschäftigte auf sechs Kontinenten 55.000 Stunden ehrenamtlich für 315 gemeinnützige Projekte aufgewendet.

400 Stunden und 2.550 Euro

Ford-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich

Nachdem im April dieses Jahres der Kontakt zwischen Ford und Home Care zustande kam, war der Einsatzbereich für den Projektantrag im Rahmen der „Global Week of Caring“ schnell gefunden. Der Antrag wurde bewilligt und an insgesamt sieben Tagen waren 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ford, teilweise an jeweils 2 Tagen, gemeinsam mit dem Home Care-Team aktiv. Neben den 400 Arbeitsstunden, die dabei zusammengekommen sind, erhielt Home Care zusätzlich eine Summe in Höhe von 2.550 Euro für Geräte, Material und Verpflegung.

Geschnitten, gemäht, gegraben

Was wurde getan: Der ehemalige Rundweg wurde und wird in Stand gesetzt. Es wurde geschnitten, gemäht, gegraben und gerupft, denn die Außenanlage gilt es vorzeigbar und begehbar zu machen. Für den Verein ist dieses soziale Engagement in Form von Zeitspenden sehr wertvoll und die Freude war besonders groß, weil alle Beteiligten bereits für das Jahr 2015 Interesse bekundet haben, das Projekt mit Zeitspenden weiter zu begleiten.

Kategorie: Aus unserem Alltag, Projekte, Überblick 01.11.2014

Die eingelöste Fußballwette

fussball-wette

Unser Patient hat mehr als 30 Jahre lang in Aachen ein stadtbekanntes Restaurant mit großem Erfolg geführt. Der gebürtige Holländer war in der Region bekannt wie ein bunter Hund. In seinem gastronomischen Betrieb trafen sich Ärzte, Rechtsanwälte und sonstige für Aachen „bedeutende“ Persönlichkeiten. Nach dem Tode seiner Frau hat er das Lokal Anfang der 1990er Jahre aufgegeben.

In der Obhut von Home Care

Der ehemalige Gastronom war für einige Zeit in der Obhut von Home Care. Da sich zu dieser Zeit in Brasilien gerade alles um das runde Leder drehte (Fußball-WM 2014), haben er und Dr. Wieland Haensel – Arzt bei Home Care – beide begeisterte Fußball-Fans – während ihrer Zusammentreffen natürlich viel über die Fußball-WM gesprochen. Da das Endergebnis zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen war – Holland war noch nicht ausgeschieden – haben beide, wie Männer das schon mal tun, eine Wette über das mutmaßliche Endergebnis der WM abgeschlossen. Dr. Haensel war der festen Überzeugung, dass das Endspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden, unserem Angstgegner, ausgetragen würde. Der Patient sah eher die argentinische Mannschaft als Sieger der Fußballweltmeisterschaft 2014.

Wettschulden sind Ehrenschulden

Nun ist es ja bekanntlich alles anders gekommen. Dr. Haensel musste sich geschlagen geben. Die Wette drehte sich um eine Kiste Bier; und da Wettschulden bekanntlich Ehrenschulden sind, musste Dr. Haensel den Gerstensaft liefern. Das Foto zeigt die Einlösung der Wette als Beweis, dass Ehrenmänner natürlich zu ihren Pflichten stehen. Unser Patient hat uns schriftlich die Erlaubnis gegeben, dieses Foto zu veröffentlichen. Am 30. September 2014 ist er an den Folgen seiner schweren Erkrankung verstorben. Bis dahin haben sich die Home Care-Mitarbeiter um sein Wohl gesorgt und ihm eine schöne Zeit bereitet. „Bei all dem Elend, das wir Tag täglich erleben, bedeutet das nicht, dass wir nicht bisweilen auch unseren Spaß haben wollen“, so Dr. Wieland Haensel.